Photogrammetrie und 3D-Laserscanning für Bauwerke

Mängel digital erfassen, verorten und nachvollziehbar dokumentieren

Wir kombinieren hochauflösende Photogrammetrie und 3D-Laserscanning zu fotorealistischen, messbaren 3D-Modellen. Schäden und Auffälligkeiten an Fassaden, Dächern und Bauwerken können eindeutig verortet, bewertet und mit Projektbeteiligten abgestimmt werden.

Fotorealistische 3D-DokumentationMessbare und verortete BefundeWebbasierte Abstimmung möglich

Visuelle Bestandsdokumentation

Was bedeutet Mängelerfassung mittels Photogrammetrie?

Photogrammetrische Mängelerfassung verbindet hochauflösende Bildinformationen mit der räumlichen Geometrie eines Bauwerks.

Aus überlappenden Fotoaufnahmen und ergänzenden Laserscans entsteht ein maßstäbliches, texturiertes 3D-Modell. Risse, Abplatzungen, Verformungen oder andere Auffälligkeiten lassen sich darin eindeutig lokalisieren, beschreiben und über den Projektverlauf vergleichen. So erhalten Sachverständige, Planer, Eigentümer und ausführende Unternehmen eine gemeinsame visuelle Grundlage.

Entscheidend ist die prüfbare Verortung.Ein Foto zeigt einen Schaden – das räumliche Modell zeigt zusätzlich, wo er liegt, wie groß er ist und in welchem Zusammenhang er steht.

Typische Ausgangssituationen

Wann eine räumliche Mängeldokumentation besonders hilfreich ist

Ob Versicherungsfall, Gewährleistung oder Instandhaltung – eine nachvollziehbare Dokumentation schafft dafür die notwendige Grundlage.

01

Fassaden und Gebäudehüllen

Risse, Abplatzungen, Verfärbungen und Anschlussdetails vollständig und positionsgenau dokumentieren.

02

Schwer zugängliche Bereiche

Dächer, Türme, Brücken oder hohe Fassaden mit Drohnen und geeigneten Kameras aufnehmen.

03

Sanierungsplanung

Befunde als nachvollziehbare Grundlage für Maßnahmenplanung, Ausschreibung und Kostenbewertung bereitstellen.

04

Verlauf und Beweissicherung

Zustände zu definierten Zeitpunkten dokumentieren und spätere Veränderungen räumlich vergleichen.

Fotorealistische und räumlich verortete Dokumentation sichtbarer Schäden und Auffälligkeiten

Erfassungsumfang

Welche Informationen werden bei der Mängelerfassung aufgenommen?

Auflösung, Aufnahmebereiche und Dokumentationstiefe werden auf Bauteil, Schadensbild und spätere Auswertung abgestimmt.

  • Fassadenflächen und Gebäudekanten
  • Risse, Abplatzungen und Verformungen
  • Dachflächen, Attiken und Anschlüsse
  • Fenster, Türen, Fugen und Laibungen
  • Feuchte- und Verfärbungsmerkmale
  • Schwer zugängliche Bauteilbereiche
  • Räumliche Lage und messbare Ausdehnung
  • Referenzpunkte und vereinbarte Befundattribute

Ergebnisse

Nachvollziehbare Unterlagen für Bewertung und Sanierung

Die Ausgabe wird auf Gutachten, Planung, Ausschreibung und die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten abgestimmt.

Visualisierung

Texturiertes 3D-Modell

Fotorealistisches, räumlich navigierbares Modell des aufgenommenen Bauwerks.

Dokumentation

Verortete Mängelübersicht

Befunde mit Position, Beschreibung, Bildbezug und vereinbarten Kategorien.

Messgrundlage

Punktwolke und Orthofotos

Messbare Bestandsdaten, entzerrte Ansichten und definierte Ausschnitte.

Zusammenarbeit

Webbasierte Projektansicht

Gemeinsamer visueller Zugriff für Eigentümer, Sachverständige und Planung.

Projektablauf

Von der Aufgabenklärung zur räumlichen Mängeldokumentation

Aufgabe klären

Bauwerk, Schadensbilder, Zugänglichkeit und gewünschte Auswertung abstimmen.

Aufnahme planen

Kamera-, Drohnen- und Scanverfahren sowie Referenzpunkte festlegen.

Bestand erfassen

Bildserien und ergänzende räumliche Messdaten vollständig aufnehmen.

Modell aufbereiten

Aufnahmen berechnen, georeferenzieren, prüfen und als 3D-Modell strukturieren.

Befunde übergeben

Mängelansicht, Messdaten und vereinbarte Dokumentation bereitstellen.

Referenzprojekte

Photogrammetrie und Mängeldokumentation in der Praxis

Ausgewählte Projekte mit fotorealistischen 3D-Modellen, Fassadendokumentation und schwer zugänglichen Bauwerken.

Ausgewählte Referenzen

Calderys
Cartier
Alstom
Auerbräu
HAHN+KOLB
Fotorealistisches 3D-Modell zur Mängelerfassung einer Fassade

Fassade · Mängelerfassung

Fassadenschäden räumlich dokumentiert

Reality-Modell für die nachvollziehbare Erfassung und Auswertung sichtbarer Mängel.

Projekt ansehen →

TwinSpect 3D-Modell zur Mängelauswertung eines Bauwerks

Bauwerk · TwinSpect

Bauwerksmängel im 3D-Modell ausgewertet

Fotorealistische Dokumentation mit räumlich verorteten Befunden für Projektbeteiligte.

Projekt ansehen →

Photogrammetrisches 3D-Modell von Schloss Kastelbell

Kulturbau · Reality Capture

Schloss als texturiertes 3D-Modell

Drohnen, Fotogrammetrie und Laserscanning für ein detailreiches Bestandsmodell.

Projekt ansehen →

Häufige Fragen

Fragen zur Mängelerfassung mit Photogrammetrie

Welche Mängel können dokumentiert werden?

Sichtbare Schäden wie Risse, Abplatzungen, Verformungen, offene Fugen, Verfärbungen und Auffälligkeiten an Anschlüssen können räumlich dokumentiert werden.

Ersetzt das Modell ein Gutachten?

Nein. Die digitale Erfassung liefert eine nachvollziehbare Bestands- und Messgrundlage. Die fachliche Bewertung erfolgt durch entsprechend qualifizierte Sachverständige.

Wann wird zusätzlich 3D-Laserscanning eingesetzt?

Laserscanning ergänzt die Bilddaten, wenn eine besonders belastbare Geometrie, eindeutige Maßstäblichkeit oder die Verbindung von Innen- und Außenbereichen erforderlich ist.

Können Drohnen eingesetzt werden?

Ja, sofern Einsatzort, Wetter, Genehmigungen und Sicherheitsbedingungen dies zulassen. Dadurch lassen sich hohe oder schwer zugängliche Bereiche effizient erfassen.

Wie genau lassen sich Schäden messen?

Die erreichbare Genauigkeit hängt von Aufnahmeabstand, Kamera, Referenzierung, Oberfläche und Auswertungsziel ab und wird vor Projektbeginn festgelegt.

Wie können Projektbeteiligte auf die Daten zugreifen?

Je nach Vereinbarung stellen wir Modelle, Punktwolken, Orthofotos, Berichte oder eine webbasierte Projektansicht bereit.

Projektanfrage

Welches Bauwerk möchten Sie auf Mängel untersuchen?

Beschreiben Sie Bauwerk, sichtbare Auffälligkeiten, Zugänglichkeit und gewünschte Auswertung. Ein Projektverantwortlicher prüft Ihre Angaben und meldet sich persönlich.

Diese Angaben helfen uns bei der ersten Einschätzung:

  • Planungsziel und die relevanten Aufnahmebereiche
  • Projektstandort mit vollständiger Objektadresse
  • Bruttogrundfläche (BGF) einschließlich aller Ebenen
  • Gewünschte Erfassung der Außenbereiche, Innenbereiche oder beider Bereiche
  • Benötigter Leistungsumfang: Architektur und/oder technische Gebäudeausrüstung (TGA)
  • Gewünschte Ausgabeformate: Punktwolke, CAD-Pläne oder BIM-Modell
  • Vorgesehener Terminrahmen und vorhandene Bestandsunterlagen

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